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3000jährige Geschichte

Schon vor 3000 Jahren verehrten die Chinesen die Stutenmilch als vielfältiges Wunder- und Heilmittel. Die Kaiser der Ming-Dynastie schworen auf diesen „göttlichen Nektar“ in reiner und vergorener Form. Der Dichter Hesiod erwähnte 800 v. Chr. das Stutenmilch trinkende Reitervolk der Skythen aus den Steppen Zentralasiens. Über sie gelangte die Kenntnis ihrer Wirkung in den vorderen Orient, wo Herodot (484-452 v. Chr.) über ihre Verwendung berichtete und die Stutenmilch schon bald bei den Scheichs als „ein von Allah gesegnetes Heilmittel“ betrachtet wurde. Die berühmten Stutenmilchbäder der ägyptischen Königin Kleopatra erscheinen vor diesem Hintergrund nicht verwunderlich.

 

Reitervölker ernähren sich von Stutenmilch

Bei den Reitervölkern und den anderen Pferdezucht treibenden Völkern,vor allem den Nomaden und Hirtenvölkern des zentralasiatischen Raumes, wird die Stutenmilch seit alters her als Nahrungs- und Heilmittel verwendet. Der Gebrauch der Stutenmilch und die Herstellung von Kumyß (vergorene Stutenmilch) haben sich bei diesen Völkern in nahezu unveränderter Form bis in die heutige Zeit erhalten. Kumyß und Stutenmilch dienten in der Frühjahrs- und Sommerzeit bei den Nomaden als Vollersatz für Gemüse, teilweise auch für Brot. Man nahm diese Produkte in enormen Mengen zu sich: Sie tranken bis zu 10-15 Liter pro Tag und mehr. Dschingis-Khan, der Herrscher der Mongolen, führte bei seinen Eroberungszügen ganze Stutenherden mit und versorgte so seine Krieger. Eine weiße Stutenherde diente ausschließlich zur Milchversorgung seiner Nachkommen.

 

Stutenmilch gegen Tuberkulose

Im 19. Jh. waren es russische Mediziner, die sich wissenschaftlich mit der Wirkung von Stutenmilch besonders Kumyß auseinander setzten und bald das erste Stutenmilchsanatorium 1858 in Samara gründeten. Anfänglich standen Therapien bei Erkrankungen der Lunge (Tuberkulose) und der Verdauungsorgane im Vordergrund. Weitere Indikationen folgten. 1913 gab es in Russland achtundsechzig registrierte Kumyß-Heilstätten und Sanatorien. Während des zweiten Weltkriegs wurde Kumyß nicht nur bei der Tuberkulose, sondern auch zur Heilung von Verwundeten in Hospitälern angewendet. Bei Schwerverwundeten, die täglich Kumyß erhielten, verliefen die Heilungsprozesse deutlich schneller und günstiger als bei Vergleichspersonen ohne Kumyssbehandlung. 1959 kehrte der Arzt Dr. Storch aus russischer Kriegsgefangenschaft zurück und verbreitete in Deutschland seine Kenntnisse über russische Stutenmilchtherapien.

 

Heute wird Stutenmilch sehr vielseitig eingesetzt

Heute untersuchen deutsche Hochschulen die Wirkung der Stutenmilch. Nicht die Wissenschaft sondern die Tradition und eine über 3000 Jahre gewachsene Erfahrung machten die Stutenmilch 2004 in Athen zum Fittmacher der mongolischen Olympiamannschaft. Stutenmilch ähnelt der menschlichen Muttermilch sehr stark und stellt daher für die Säuglingsernährung eine natürliche Alternative dar. Auch für Erwachsene empfiehlt sich Stutenmilch als diätetisches Lebensmittel und Naturheilmittel durch ihre positive Wirkung auf den ganzen Stoffwechsel.
Besonders bewährt hat sich Stutenmilch nicht nur als Säuglingsnahrung sondern vor allem auch bei Neurodermitis, Asthma, chronischen Leber- und Damrerkrankungen. Auch zur Stärkung des Immunsystems, insbesondere während der kalten Jahreszeit, wird Stutenmilch eingesetzt. Auch Beschwerden während der Wechsljahre lassen sich nach Erfahrungen unserer Kundinnen lindern.